Gruppentherapie

 

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Leben in zwei Kulturkreisen

Einladung zu dieser psychotherapeutischen Gruppe

In dieser Gruppe befassen wir uns mit der Ganzheit des Menschen, seinen Fähigkeiten, Abenteuern und Nöten.

Eine Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Gruppe ist die Beherrschung der deutschen Sprache und die Inanspruchnahme eines kostenfreien Einzelgespräches vor Beginn der Gruppe.

 

Wann entwickelt sich das Gefühl zwischen 2 Stühlen zu sitzen?

Zumeist sind das Menschen, die ihre persönlichen Wurzeln in anderen Kulturkreisen haben und durch Lebensumstände gezwungen sind, über ihre kulturellen Hintergründe wie auch über die Umstände ihrer Auswanderung zu schweigen.

Traumen des persönlichen Lebens wie kulturell Abgelehntes werden abgespalten, unbewusst versteckt und verleugnet. Dies hat zur Folge, dass nicht geheiltes Leid negative Auswirkungen auf alle Lebensbereiche hat, zu psychischen Störungen und gesundheitlichen Einschränkungen führt.

 

Mit welchen Beeinträchtigungen wir arbeiten:

Verunsicherung, Demütigung, Wertlosigkeit, Angst/Panik, Depression, Aggression, Albträume, Gewalterlebnisse, zwanghaftes Erinnern, psychosomatische Störungen…

Persönliche Probleme in Beruf und Beziehung

 

Was bieten wir an:

Lokalisierung von Ressourcen (Verlorenes und Wiedergefundenes)

Unterschiede in westlichen und nichtwestlichen Heilverfahren. Nutzbarmachung beider therapeutischen Systeme.

Religiöse, ethnische, nationale Ressourcen

Trauerarbeit

Neue, erweiterte Sinnfindung: was ist für mein Leben angemessen und sinnvoll

Wahlmöglichkeiten lernen und nutzen

 

Migration so alt wie die Menschheit?

Die aktuellen Schwierigkeiten, persönlich wie global erinnern uns sehr an die Vertreibungen, Kriegsverbrechen, Migrations- und Fluchthintergründe, Ausgrenzungsängste, Heimatlosigkeit… nach dem 2. Weltkrieg. Hunderttausende wurden damals bei uns zu „universalen Fremden“, deren Land nicht mehr existierte oder zerstört war.

Die Massaker in Syrien schaffen Grundmuster der Angst. Hunger-, Wasser-, Energie-, Klima- und Naturkatastrophen stehen den Mustern des Vertrauens gegenüber. Die Spiralen der Gewalt übersteigen unser Fassungsvermögen.

Es gab noch keinen Krieg, wo es nicht zu den Erfahrungen der Entfremdung und zu posttraumatischen Reaktionen kam.  Die Auseinandersetzungen rühren in jedem Menschen, egal welchem Volk er angehört und der in irgendeiner Form die Erfahrungen des Andersseins gemacht hat, innere Bereiche an und aktivieren Themen, denen sich Jeder stellen muss.

 

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